Albin Köbis

Auf der Albin Köbis erleben Sie die Arbeit und die Romantik des Segelns auf einem Schiffstyp, wie er bis in den Anfang des 20. Jahrhunderts hinein das gewöhnliche Transportmittel in den Nordeuropäischen Seerevieren war. Sie wurde 1948 in Barth auf der Schiffswerft Sanitz aus Eiche gebaut und diente unter dem Namen „Karl Krull“ bis in die 70er Jahre als Fischereifahrzeug. Von 1985 bis 1990 wurde sie zu einer gut segelnden Gaffelketsch umgebaut.
Beim Umbau wurde sehr darauf geachtet, keinen „Wasseromnibus mit Alibisegeln“ entstehen zu lassen, sondern einen echten Traditionssegler, auf dem man Seefahrt pur erlebt und auch kräftig mit anpacken muss.

Aus dem Gästebuch: Von Branntwein toll und Finsternissen! Von unerhörten Güssen naß! Vom Frost eiskalter Nacht zerrissen! Im Mastkorb, von Gesichten blaß… Noch drei Tage!!! :-))

Albin Köbis, der Namensgeber des Schiffes, war ein junger Heizer auf der SMS „Prinzregent Luitpold“. Als einer der Anführer des Wilhelmshavener Matrosenaufstandes von 1917 setzte er sich für Frieden und soziale Gerechtigkeit ein. Dafür wurden er und Max Reichpietsch von der kaiserlichen Admiralität zum Tode verurteilt und im August 1917 in Köln hingerichtet.

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Zahlen

  • Länge: 18 m und 5 m Klüverbaum
  • Breite: 5 m
  • Tiefgang: 2,2 m
  • Segelfläche: 180 m²

Technik

  • Motor: 100 kw Cummins Diesel

Einrichtung

  • 8 (+2) Salonkojen
  • Gasherd
  • Kühlschrank

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