Atlantischer Ozean

Termine für Blauwasser- und Überführungstörns

Blauwasser - durch die Wellen
Termin Dauer Schiff Beschreibung Preis pro Person

April 2020

03.04.2020 - 26.05.202054 TageTeclaAtlantiküberquerung: vom Kap der Guten Hoffnung auf die Azoren
Ab Kapstadt, Südadfrika / an Horta, Azoren

4320,00 €

24.04.2020 - 05.05.202012 TageAntiguaSeemeilentörn
ab Harlingen, Niederlande / an Bodø, Norwegen

ab 890,00 €

Antigua unter vollen Segeln vor SpitzbergenSeemeilentörn aus den Niederlanden ins nördliche Norwegen

Schiff: 3-Mast Barkentine ANTIGUA

Reisetermin: 24.04.2020, 19:00 Uhr bis 05.05.2020, 10:00 Uhr

ab: Harlingen (NL)
an: Bodø (NO)

Reisepreis pro Person:
• € 890,- in Zweibettkabine Standard mit Etagenbetten
• € 990,- in Zweibettkabine Komfort mit Einzelbetten auf einem Niveau

Inklusiv im Reisepreis:
• Unterbringung in Zweibettkabinen mit Dusche und WC
• Handtücher und Bettwäsche
• Vollverpflegung an Bord
• Kaffee, Tee und Wasser ganztägig
• Hafengebühren

Nicht im Reisepreis enthalten:
• Eigene An- und Abreise
• Getränke an Bord, ausgenommen Kaffee, Tee und Wasser
• Ausgaben an Land
• Reiseversicherungen
• Trinkgelder


Bei diesem Törn geht es ums Segeln! Wir haben ein Ziel und wir wissen, wann wir es erreichen wollen. Landausflüge und Zwischenstopps werden daher nur geplant, wenn der Wettergott uns gut gesonnen ist und es vom zeitlichen Rahmen her passt. Sollte der Wind von vorne kommen, nehmen wir den Motor zu Hilfe.

Auf der Nordsee fährt das Schiff entlang der Ost- und Nordfriesischen Inseln in Richtung Norden. Die norwegische Küste erreichen wir normalerweise nach 3 Tagen und Nächten. Je nachdem, wie gut es der Wettergott mit uns gemeint hat, wird entschieden, wie es weitergeht. Wenn wir gut vorangekommen sind, wird der Kapitän sicherlich in den einen oder anderen Fjord fahren, um die wunderschöne Landschaft anzuschauen und eventuell auch den einen oder anderen Hafen zu besuchen. Auf 66° Nord überqueren wir den Polarkreis.

Wir laden Sie ein, als Mitsegler Teil der seemännischen Crew zu sein und uns bei allen bordüblichen Arbeiten zu unterstützen, z.B. mit einem Mitglied der Crew Nachtwachen übernehmen und kräftig die Segel hissen. Lassen Sie sich berauschen von einem Sternenhimmel, den Ihnen kein Ort an Land bieten kann und sehen Sie mit eigenen Augen Sternenbilder, die Sie sonst nur von der Karte kennen ...

Versprechen können wir nichts – außer einer wirklich tollen Zeit an Bord. Lassen Sie sich auch bei Wind und Wetter kulinarisch durch die professionelle Crew verwöhnen, die im Service allen Widrigkeiten trotzt. Erleben Sie mit uns zusammen Segeln und Natur pur.

Mögliche Häfen: Stavanger, Bergen, Ålesund, Trondheim

Wind und Wetter können den Reiseverlauf mitbestimmen.

Mai 2020

09.05.2020 - 16.05.20208 TageSanta MariaBlauwassersegeln von den Kanarischen Inseln nach Madeira
ab San Miguel, Teneriffa / an Funchal, Madeira

750,00 €

10.05.2020 - 16.05.20207 TageThalassaHochseereise
ab Hamburg / an Oban, Schottland

500,00 €

10.05.2020 - 17.05.20208 TageAtlantisSeereise über die Nordsee an die schottische Atlantikküste
ab Hamburg / an Ullapool, Schottland

690,00 €

12.05.2020 - 21.05.202010 TageCape RaceNach dem Hamburger Hafengeburtstag über den Polarkreis ins nördliche Norwegen
ab Hamburg / an Bodø, Norwegen

ab 2000,00 €

Cape Race vor GletscherÜberführung entlang der norwegischen Fjordküste von Hamburg nach Bodø

Schiff: Motorexpeditionsschiff CAPE RACE

Reisetermin 2020:  12.05. – 21.05.2020 (10 Tage / 9 Nächte)

ab: Hamburg
an: Bodø, Norwegen

Reisepreise pro Person:
• € 2.000,- in Dreibettkabine mit privater Dusche/WC
• € 2.250,- in Doppelkabine mit privater Dusche/WC
• € 2.450,- in Einzelkabine mit privater Dusche/WC

Reisebesonderheiten:
• erster von 3 Abschnitten der Überfahrt von Hamburg nach Spitzbergen
• bei Buchung der Folgereisen zu den Lofoten und der Überfahrt nach Longyearbyen via Bäreninsel und Südspitzbergen sind Rabatte möglich
• max. 12 Gäste

Detaillierte Reisebeschreibung ansehen

image_pdf
16.05.2020 - 30.05.202015 TageSanta MariaBlauwassersegeln von Madeira zu den Azoren
ab Funchal, Madeira / an Horta, Azoren

1490,00 €

28.05.2020 - 17.06.202021 TageTeclaAtlantiktörn: von den Azoren nach Schottland
ab Horta, Azoren / an Ullapool, Schottland

ab 2420,00 €

Juni 2020

07.06.2020 - 14.06.20208 TageSanta MariaInselhopping: Terceira, Graciosa, Sao Jorge, Pico und Faial
ab/an Horta, Azoren

750,00 €

Santa Maria unter Segeln von obenMitsegeln auf den Azoren

Schiff: SY SANTA MARIA

Abfahrten 2020 (jeweils 1 Woche):
• Mai 2020:    31.
• Juni 2020:    07. / 14. / 21.
• Juli 2020:    26.
• August 2020:    30.
• September 2020:    06. / 13.

an Bord: Samstag, ab 16 Uhr / von Bord: Samstag bis 10 Uhr

ab/an: Horta, Faial

Reisepreis pro Person:
• € 750,- in geteilter Zweibettkabine

Leistungen:
Segelreise mit Skipper/Skipperin an Bord Segelyacht SANTA MARIA vom Typ Dynamiqué 50

Zusatzkosten:
Bordkasse für Verpflegung, Hafengeld, Diesel etc. ca. € 25,- pro Person und Tag, eigene An- und Abreise, persönliche Ausgaben, Reiseversicherung, Zuschlag für Kabineneinzelnutzung 60%

Reisebeschreibung:
Unsere Reise startet im legendären Hafen von Horta auf der Insel Faial. Wir werden von Insel zu Insel segeln und die vorherrschenden Winde nutzen, um das zentrale Archipel zu durchsegeln. Insgesamt können so in einer Woche bis zu 180 sm zurückgelegt werden.
Abends machen wir in malerischen Häfen fest oder liegen in traumhaften Buchten vor Anker. Mit etwas Glück begleiten uns Wale und Delphine auf unserer Reise zwischen den Inseln Terceira, Graciosa, Sao Jorge, Pico und Faial.
Jede dieser Azoreninseln ist ein Unikat mit unverwechselbarer Topologie sowie einzigartiger Flora und Fauna. Es ist unmöglich, sich der Faszination dieser Eindrücke zu entziehen. Im Hafen von Horta, auf der Insel Faial, werden wir unseren Törn nach sieben erlebnisreichen Tagen vor der Kulisse der historischen Altstadt ausklingen lassen.
Für Anfänger sind diese Törns ebenfalls geeignet. Es sollte aber klar sein, dass es sich um Hochseesegeln auf dem offenen Atlantik handelt, mit den entsprechenden Wind- und Wellenbedingungen …

 

image_pdf
14.06.2020 - 19.06.20206 TageAtlantisSeereise von der schottischen Atlantikküste in die Ostsee
ab Ullapool, Schottland / an Kiel

490,00 €

Juli 2020

03.07.2020 - 09.07.20207 TageArtemisÜberführungstörn in die Bretagne zur Fête Maritime de Brest
ab Kiel / an Brest, Frankreich

590,00 €

18.07.2020 - 26.07.20209 TageThalassaSüdwärts über die Biskaya nach Galizien
ab Brest / an A Coruña

1070,00 €

26.07.2020 - 08.08.202014 TageThalassaTall Ships Race
ab A Coruña / an Dunkerque

ab 1235,00 €

August 2020

24.08.2020 - 06.09.202014 TageAtlantisAtlantiktörn: Nordsee - Englischer Kanal - Biskaya - Spanische & Portugiesische Küste
ab Bremerhaven / an Lissabon

980,00 €

September 2020

06.09.2020 - 17.09.202012 TageAtlantisSeereise: Iberische Atlantikküste, Straße von Gibraltar und Mittelmeer
ab Lissabon / an Porto Santo Stefano, Toskana

980,00 €

November 2020

03.11.2020 - 17.11.202015 TageSanta Maria Australis500 Jahre Entdeckung der Magellanstraße
Südatlantik – Roaring Forties - Furious Fifties - Magellanstraße

ab Punta del Este, Uruguay / an Punta Arenas, Argentinien

2450,00 €

500 Jahre Entdeckung der Magellanstraße

Santa Maria Australis im EisSchiff: SY SANTA MARIA AUSTRALIS

Törn 1: Entlang der Küste Ostpatagoniens via Cabo Virgenes in die Magellanstraße
Termin: 03.11. – 17.11.2020 (15 Tage / 14 Nächte)
ab: Punta del Este (Uruguay)
an: Punta Arenas (Argentinien)
Preis pro Person:  € 2.450,- (zuzüglich Bordkasse € 30,- pro Tag)
Seemeilen: ca. 1.350

Törn 2: Magellanstraße – Darwin Range – chilenische Kanäle – Beagle Kanal – Kap Hoorn
Termin: 22.11. – 08.12.2020 (17 Tage / 16 Nächte)
ab: Punta Arenas (Argentinien)
an: Puerto Williams (Chile)
Preis pro Person:  € 6.280,- (zuzüglich Bordkasse € 30,- pro Tag)
Seemeilen: ca. 550

Törn 1 und 2 in Kombination:
Termine: 03.11. – 17.11.2020 und 22.11. – 08.12.2020
ab: Punta del Este (Uruguay)
an: Puerto Williams (Chile)
Preis pro Person:  € 6.510,- (zuzüglich Bordkasse € 30,- pro Tag)
Seemeilen: ca. 1.900
Hinweis: Während der Liegezeit in Punta Arenas, vom 17.11. – 22.11.2020 (5 Nächte), besteht keine Möglichkeit auf dem Schiff zu übernachten.

Leistungen:
• Segelreise an Bord der Segelyacht „Santa Maria Australis“
• Unterbringung an Bord in Zweibettkabinen mit privater Du/WC
• (die Buchung einer ½ Kabine durch Einzelreisende ist möglich)
• Crew bestehend aus Skipper und Co-Skipper
• Landgänge mit Schlauchbooten

Bordkasse für Verpflegungs- und Betriebskosten (€ 30,- pro Tag zusätzlich zu zahlen):
• Genehmigungskosten der Yacht für die Reise
• Hafengebühren
• Verpflegung an Bord (Frühstück, Mittag- & Abendessen) inklusive Getränke zu den Mahlzeiten
• Alle in der Betriebsphase des Schiffes anfallenden Kosten (Treibstoff, Schmieröle, Gas, Wasser, Strom, Wartung & Reparaturen)
• Schiffsendreinigung
• Bettwäscheversorgung

Nicht enthaltene Leistungen:
• Hin- und Rückflüge sowie Transfers
(auf Wunsch buchen wir gern passende Flugverbindungen für Sie)
• Softdrinks, Bier, Wein und andere alkoholische Getränke (außer zu den Mahlzeiten an Bord)
• Spezielle und persönliche Nahrungs- und Nahrungsergänzungsmittel
• persönliche Ausgaben an Land
• Reiseversicherungen
• Einreise-, Visa- und Besuchergebühren
• Sondergenehmigungen für spezielle Aktivitäten (Sport, Film & Foto, Wissenschaft, etc.)


Reisebeschreibungen:

Törn 1: Punta del Este – Südatlantik – Cabo Virgenes – Magellanstraße – Punta Arenas

Eine Hochseereise durch die berüchtigten Roaring Forties und Furious Fifties.
Auf dieser Reise begrüßt uns Südamerika und Uruguay mit einer Mischung ländlicher Idylle und mondänen Strandbad. Die Kojen verteilt und das Reisegepäck verstaut. Die technischen Einrichtungen der Yacht sowie die Sicherheitsvorkehrungen an Bord werden erklärt.
Ein letztes Bad im Meer, ein typisches Steakhouse, ein feuriger „Roter“, dann entlässt uns Punta del Este in den weiten Süden.
Die unwirtliche Küste Ost-Patagoniens bleibt an Steuerbord. Ab jetzt gilt es vermehrt auf das zunehmend schneller wechselnde Wetter Rücksicht zu nehmen. Besonders die gefürchteten „Pamperos“, orkanartige Böen die mit zigarrenartigen, dunklen Wolkenformationen über die weite Pampa auf das Meer zurollen, kündigen die nahen „Roaring Foarties“ an.
Wir sind allein in den „Furious Fifties“, begleitet von den jetzt beständigeren westlichen Winden. Albatrosse und Raubmöwen ziehen ihre Kreise um unsere kleine Welt unter dem Kreuz des Südens. Delphine spielen in der Bugwelle und mit etwas Glück kreuzt ein Wal unseren Weg.
Wie Fernando de Magellan erreichen wir das Cabo Virgenes. Was für ihn und seine Männer eine weitere, vielleicht letzte Möglichkeit zum Erreichen des pazifischen Ozeans bedeutete, ist heute für uns Gewissheit.
Magellan verlor bei der Durchfahrt zwei Schiffe seiner Flotte. Heute gibt es für uns keine Unbekannten mehr.
Gewaltige Tiden bis 10 Meter und entsprechende Gezeitenströme in den beiden Engstellen der östlichen Einfahrt der nach ihm genannten Meeresstraße erfordern noch immer extreme Aufmerksamkeit der Seeleute.
Punta Arenas liegt auf der Festlandseite der Magellanstraße, die den amerikanischen Kontinent von Feuerland und seinem Inselarchipel trennt. Unter Segeln war die Passage in den Pazifik nur mit hohen Opfern zu Befahren. Erst mit dem Beginn der Dampfschifffahrt begann der wirtschaftlich Aufstieg der Region.
Die Eröffnung des Panamakanales und der damit angebotene kurze einfache Weg zu den Märkten Asiens verursachten den Niedergang Punta Arenas.
Erst heute beginnt sich die Welt für die Naturschönheiten der Region zu interessieren: Der Naturpark „Torres del Paine“, die Darwin Kordillieren und natürlich der Feuerlandarchipel begeistern Naturliebhaber aus aller Welt.
Während der Landausflüge sehen wir Guanakos und Nandus. An den Küsten tummeln sich Magellanpinguine, Seelöwen, Mähnenrobben und See-Elefanten.

Anreise über Montevideo, Uruguay.
Abreise von Punta Arenas über Santiago de Chile.

 

Törn 2: Punta Arenas – Magellanstraße – Darwin Kordillieren – Beagle Kanal – Kap Hoorn – Puerto Williams

In Punta Arenas eingetroffen, werden die Kojen verteilt und das Reisegepäck verstaut. Die technischen Einrichtungen der Yacht sowie die Sicherheitsvorkehrungen an Bord werden erklärt.
Die Magellanstraße biegt jetzt nach Süden ab, bis zum Cabo Froward. Das ist der südlichste Punkt des amerikanischen Kontinents. Wir verlassen die patagonische Steppenlandschaft und die Magellanstraße, tauchen ein in die faszinierende Bergwelt der Darwin Kordillieren und des Feuerlandarchipels.
Wir folgen dem Kanal Magdalena, finden Ankerplätze zu Füßen des „Königs von Feuerland“, dem „Monte Sarmiento“. Ein Eiskoloss westlich den Kordillieren vorgelagert, trotzend den Gewalten der Westwinde ausgesetzt. Unser Weg führt weiter südwestlich, den Cockburn Kanal folgend. Eines der trostlosesten Gebiete der Erde wartet auf uns: die “Peninsular Brecknock“. Ewiger Regen, tosende Winde, kaum mehr Vegetation. Unsere „Santa Maria Australis“ kennt auch hier schützende Ankerplätze.
Dann wenden wir uns nach Osten. Dem Beagle Kanal entgegen. Segelnd durch den „Brecknock Kanal“, der „Desolada Bucht“ und dem „Ballenero Kanal“. Die Berge werden höher. „Monte Darwin“, „Romanche“, „Bove“, „Roncagli“, alles Eisriesen mit Gipfeln weit über 2.000 m und voll vergletschert, gleiten an uns vorbei. Ihre eisigen Zungen reichen bin hinunter ins Meer.
Wir wandern durch unberührte Wälder, versuchen uns an kleineren Bergen, balancieren über beeindruckende Biberdämme. Folgen dem Kondor und dem Guanaco, dem Delfin und dem Seelöwen durch ihr einsames Reich.
Wir verlassen die majestätische Gebirgskette. Ein Besuch auf der „Estancia Kanasaka“ steht an. Ein „Pionier“ Feuerlands lebt hier mit seiner Frau und Sohn. Gute Freunde. Zur „Feier des Tages“ kommt ein Lamm auf den Grill. Wer möchte kann mit Pferden die Estancia erkunden.
Der nächste Segeltag bringt uns nach Puerto Williams, der Verwaltungshauptstadt der Region Kap Hoorn. Die letzten Nachfahren der Feuerland-Indianer leben hier in der kleinen Siedlung „Ukika“. Wir können nahegelegene Biberbauten bewundern oder uns im „Martin-Guisinde-Museum“ über Natur und Yamana informieren.
Am Abend gibt es ein typisches patagonisches „Asado“. Im Yachtclub lassen wir beim „pisco sour“ den Tag ausklingen.
Wir segeln den Beagle-Kanal hinunter, Ostkurs, vorbei an kleinen „Estancias“, dem Wrack eines gestrandeten Frachters bis Puerto Toro. Mit etwas Glück können wir hier fangfrische „Centollas“, die Königskrabbe, bei den Fischern eintauschen.
Mit einem langen Schlag über die „Bahia Nassau“, 50 sm, stoßen wir nun bis in das Herz des „Wollaston Archipels“ vor, den Kap Hoorn Inseln. „Santa Maria Australis“ ankert in einer geschützten Bucht und wartet auf ruhiges Wetter. Caletta Maxwell oder Caletta Martial sind beste Ausgangspunkte. Noch 15 bzw. 23 Seemeilen bis zum Kap. Die erste Möglichkeit wird wahrgenommen, das „Kap Hoorn“ gerundet. Gute 30 sm segeln wir erstmals in den offenen Gewässern des Atlantiks und des Pazifiks. Wenn das Wetter es zulässt, stoppen wir in der „Caletta Leon“ zu Füßen des Kaps. Hier harrt eine chilenische Leuchtturmbesatzung aus. Wenn möglich besuchen wir sie in ihrer einsamen Station. In der kleinen, windumtosten Kapelle „Stella Maris“ gedenken wir der Seeleute, die an diesem Kap, im Kampf mit den furchtbaren Elementen, ihr Leben lassen mussten. Für sie wurde hier ein Mahnmal in Form eines Albatrosses errichtet.
Kurs Nord zur Insel Lennox. Im Lee der Insel befindet sich ein guter Ankerplatz. Um die Jahrhundertwende fand hier ein ähnlicher Goldrausch statt wie in Alaska. Namen wie „Caletta Oro“ erinnern daran.
Über die Bahia Oglander wieder zurück nach Puerto Williams. Sollten wir bei der Hinreise nicht in Puerto Toro haltgemacht haben, holen wir das jetzt nach.
Abends in Pto. Williams. Im Yachtclub „Micalvi“ stoßen die neuen „Kap Horniers“ auf ihre erfolgreiche Umrundung an.

Anreise: Über Santiago de Chile nach Punta Arenas.
Abreise: Über Punta Arenas und Santiago de Chile.

 

Hinweis:
Die beschriebenen Routen können nach dem Ermessen des Kapitäns geändert werden. Wir behalten uns das Recht vor, die Strecke aufgrund von Witterungsbedingungen, der Verfügbarkeit von Ankerplätzen, politischen Bedingungen und anderen Faktoren außerhalb unserer Kontrolle ohne Rücksprache mit den Teilnehmern zu ändern. Es wird davon ausgegangen, dass eine solche Entscheidung im besten Interesse aller Beteiligten an Bord und im Hinblick auf die Sicherheit des Schiffes getroffen wird. Die Teilnehmer haben kein Recht auf Reklamation oder Rückerstattung im Falle einer unvermeidlichen Änderung der Reiseroute.

image_pdf
22.11.2020 - 08.12.202017 TageSanta Maria Australis500 Jahre Entdeckung der Magellanstraße
Magellanstraße – Darwin Range – chilenische Kanäle – Beagle Kanal – und die Umrundung KAP HOORNs

ab Punta Arenas, Argentinien / an Puerto Williams, Chile

6280,00 €

500 Jahre Entdeckung der Magellanstraße

Santa Maria Australis im EisSchiff: SY SANTA MARIA AUSTRALIS

Törn 1: Entlang der Küste Ostpatagoniens via Cabo Virgenes in die Magellanstraße
Termin: 03.11. – 17.11.2020 (15 Tage / 14 Nächte)
ab: Punta del Este (Uruguay)
an: Punta Arenas (Argentinien)
Preis pro Person:  € 2.450,- (zuzüglich Bordkasse € 30,- pro Tag)
Seemeilen: ca. 1.350

Törn 2: Magellanstraße – Darwin Range – chilenische Kanäle – Beagle Kanal – Kap Hoorn
Termin: 22.11. – 08.12.2020 (17 Tage / 16 Nächte)
ab: Punta Arenas (Argentinien)
an: Puerto Williams (Chile)
Preis pro Person:  € 6.280,- (zuzüglich Bordkasse € 30,- pro Tag)
Seemeilen: ca. 550

Törn 1 und 2 in Kombination:
Termine: 03.11. – 17.11.2020 und 22.11. – 08.12.2020
ab: Punta del Este (Uruguay)
an: Puerto Williams (Chile)
Preis pro Person:  € 6.510,- (zuzüglich Bordkasse € 30,- pro Tag)
Seemeilen: ca. 1.900
Hinweis: Während der Liegezeit in Punta Arenas, vom 17.11. – 22.11.2020 (5 Nächte), besteht keine Möglichkeit auf dem Schiff zu übernachten.

Leistungen:
• Segelreise an Bord der Segelyacht „Santa Maria Australis“
• Unterbringung an Bord in Zweibettkabinen mit privater Du/WC
• (die Buchung einer ½ Kabine durch Einzelreisende ist möglich)
• Crew bestehend aus Skipper und Co-Skipper
• Landgänge mit Schlauchbooten

Bordkasse für Verpflegungs- und Betriebskosten (€ 30,- pro Tag zusätzlich zu zahlen):
• Genehmigungskosten der Yacht für die Reise
• Hafengebühren
• Verpflegung an Bord (Frühstück, Mittag- & Abendessen) inklusive Getränke zu den Mahlzeiten
• Alle in der Betriebsphase des Schiffes anfallenden Kosten (Treibstoff, Schmieröle, Gas, Wasser, Strom, Wartung & Reparaturen)
• Schiffsendreinigung
• Bettwäscheversorgung

Nicht enthaltene Leistungen:
• Hin- und Rückflüge sowie Transfers
(auf Wunsch buchen wir gern passende Flugverbindungen für Sie)
• Softdrinks, Bier, Wein und andere alkoholische Getränke (außer zu den Mahlzeiten an Bord)
• Spezielle und persönliche Nahrungs- und Nahrungsergänzungsmittel
• persönliche Ausgaben an Land
• Reiseversicherungen
• Einreise-, Visa- und Besuchergebühren
• Sondergenehmigungen für spezielle Aktivitäten (Sport, Film & Foto, Wissenschaft, etc.)


Reisebeschreibungen:

Törn 1: Punta del Este – Südatlantik – Cabo Virgenes – Magellanstraße – Punta Arenas

Eine Hochseereise durch die berüchtigten Roaring Forties und Furious Fifties.
Auf dieser Reise begrüßt uns Südamerika und Uruguay mit einer Mischung ländlicher Idylle und mondänen Strandbad. Die Kojen verteilt und das Reisegepäck verstaut. Die technischen Einrichtungen der Yacht sowie die Sicherheitsvorkehrungen an Bord werden erklärt.
Ein letztes Bad im Meer, ein typisches Steakhouse, ein feuriger „Roter“, dann entlässt uns Punta del Este in den weiten Süden.
Die unwirtliche Küste Ost-Patagoniens bleibt an Steuerbord. Ab jetzt gilt es vermehrt auf das zunehmend schneller wechselnde Wetter Rücksicht zu nehmen. Besonders die gefürchteten „Pamperos“, orkanartige Böen die mit zigarrenartigen, dunklen Wolkenformationen über die weite Pampa auf das Meer zurollen, kündigen die nahen „Roaring Foarties“ an.
Wir sind allein in den „Furious Fifties“, begleitet von den jetzt beständigeren westlichen Winden. Albatrosse und Raubmöwen ziehen ihre Kreise um unsere kleine Welt unter dem Kreuz des Südens. Delphine spielen in der Bugwelle und mit etwas Glück kreuzt ein Wal unseren Weg.
Wie Fernando de Magellan erreichen wir das Cabo Virgenes. Was für ihn und seine Männer eine weitere, vielleicht letzte Möglichkeit zum Erreichen des pazifischen Ozeans bedeutete, ist heute für uns Gewissheit.
Magellan verlor bei der Durchfahrt zwei Schiffe seiner Flotte. Heute gibt es für uns keine Unbekannten mehr.
Gewaltige Tiden bis 10 Meter und entsprechende Gezeitenströme in den beiden Engstellen der östlichen Einfahrt der nach ihm genannten Meeresstraße erfordern noch immer extreme Aufmerksamkeit der Seeleute.
Punta Arenas liegt auf der Festlandseite der Magellanstraße, die den amerikanischen Kontinent von Feuerland und seinem Inselarchipel trennt. Unter Segeln war die Passage in den Pazifik nur mit hohen Opfern zu Befahren. Erst mit dem Beginn der Dampfschifffahrt begann der wirtschaftlich Aufstieg der Region.
Die Eröffnung des Panamakanales und der damit angebotene kurze einfache Weg zu den Märkten Asiens verursachten den Niedergang Punta Arenas.
Erst heute beginnt sich die Welt für die Naturschönheiten der Region zu interessieren: Der Naturpark „Torres del Paine“, die Darwin Kordillieren und natürlich der Feuerlandarchipel begeistern Naturliebhaber aus aller Welt.
Während der Landausflüge sehen wir Guanakos und Nandus. An den Küsten tummeln sich Magellanpinguine, Seelöwen, Mähnenrobben und See-Elefanten.

Anreise über Montevideo, Uruguay.
Abreise von Punta Arenas über Santiago de Chile.

 

Törn 2: Punta Arenas – Magellanstraße – Darwin Kordillieren – Beagle Kanal – Kap Hoorn – Puerto Williams

In Punta Arenas eingetroffen, werden die Kojen verteilt und das Reisegepäck verstaut. Die technischen Einrichtungen der Yacht sowie die Sicherheitsvorkehrungen an Bord werden erklärt.
Die Magellanstraße biegt jetzt nach Süden ab, bis zum Cabo Froward. Das ist der südlichste Punkt des amerikanischen Kontinents. Wir verlassen die patagonische Steppenlandschaft und die Magellanstraße, tauchen ein in die faszinierende Bergwelt der Darwin Kordillieren und des Feuerlandarchipels.
Wir folgen dem Kanal Magdalena, finden Ankerplätze zu Füßen des „Königs von Feuerland“, dem „Monte Sarmiento“. Ein Eiskoloss westlich den Kordillieren vorgelagert, trotzend den Gewalten der Westwinde ausgesetzt. Unser Weg führt weiter südwestlich, den Cockburn Kanal folgend. Eines der trostlosesten Gebiete der Erde wartet auf uns: die “Peninsular Brecknock“. Ewiger Regen, tosende Winde, kaum mehr Vegetation. Unsere „Santa Maria Australis“ kennt auch hier schützende Ankerplätze.
Dann wenden wir uns nach Osten. Dem Beagle Kanal entgegen. Segelnd durch den „Brecknock Kanal“, der „Desolada Bucht“ und dem „Ballenero Kanal“. Die Berge werden höher. „Monte Darwin“, „Romanche“, „Bove“, „Roncagli“, alles Eisriesen mit Gipfeln weit über 2.000 m und voll vergletschert, gleiten an uns vorbei. Ihre eisigen Zungen reichen bin hinunter ins Meer.
Wir wandern durch unberührte Wälder, versuchen uns an kleineren Bergen, balancieren über beeindruckende Biberdämme. Folgen dem Kondor und dem Guanaco, dem Delfin und dem Seelöwen durch ihr einsames Reich.
Wir verlassen die majestätische Gebirgskette. Ein Besuch auf der „Estancia Kanasaka“ steht an. Ein „Pionier“ Feuerlands lebt hier mit seiner Frau und Sohn. Gute Freunde. Zur „Feier des Tages“ kommt ein Lamm auf den Grill. Wer möchte kann mit Pferden die Estancia erkunden.
Der nächste Segeltag bringt uns nach Puerto Williams, der Verwaltungshauptstadt der Region Kap Hoorn. Die letzten Nachfahren der Feuerland-Indianer leben hier in der kleinen Siedlung „Ukika“. Wir können nahegelegene Biberbauten bewundern oder uns im „Martin-Guisinde-Museum“ über Natur und Yamana informieren.
Am Abend gibt es ein typisches patagonisches „Asado“. Im Yachtclub lassen wir beim „pisco sour“ den Tag ausklingen.
Wir segeln den Beagle-Kanal hinunter, Ostkurs, vorbei an kleinen „Estancias“, dem Wrack eines gestrandeten Frachters bis Puerto Toro. Mit etwas Glück können wir hier fangfrische „Centollas“, die Königskrabbe, bei den Fischern eintauschen.
Mit einem langen Schlag über die „Bahia Nassau“, 50 sm, stoßen wir nun bis in das Herz des „Wollaston Archipels“ vor, den Kap Hoorn Inseln. „Santa Maria Australis“ ankert in einer geschützten Bucht und wartet auf ruhiges Wetter. Caletta Maxwell oder Caletta Martial sind beste Ausgangspunkte. Noch 15 bzw. 23 Seemeilen bis zum Kap. Die erste Möglichkeit wird wahrgenommen, das „Kap Hoorn“ gerundet. Gute 30 sm segeln wir erstmals in den offenen Gewässern des Atlantiks und des Pazifiks. Wenn das Wetter es zulässt, stoppen wir in der „Caletta Leon“ zu Füßen des Kaps. Hier harrt eine chilenische Leuchtturmbesatzung aus. Wenn möglich besuchen wir sie in ihrer einsamen Station. In der kleinen, windumtosten Kapelle „Stella Maris“ gedenken wir der Seeleute, die an diesem Kap, im Kampf mit den furchtbaren Elementen, ihr Leben lassen mussten. Für sie wurde hier ein Mahnmal in Form eines Albatrosses errichtet.
Kurs Nord zur Insel Lennox. Im Lee der Insel befindet sich ein guter Ankerplatz. Um die Jahrhundertwende fand hier ein ähnlicher Goldrausch statt wie in Alaska. Namen wie „Caletta Oro“ erinnern daran.
Über die Bahia Oglander wieder zurück nach Puerto Williams. Sollten wir bei der Hinreise nicht in Puerto Toro haltgemacht haben, holen wir das jetzt nach.
Abends in Pto. Williams. Im Yachtclub „Micalvi“ stoßen die neuen „Kap Horniers“ auf ihre erfolgreiche Umrundung an.

Anreise: Über Santiago de Chile nach Punta Arenas.
Abreise: Über Punta Arenas und Santiago de Chile.

 

Hinweis:
Die beschriebenen Routen können nach dem Ermessen des Kapitäns geändert werden. Wir behalten uns das Recht vor, die Strecke aufgrund von Witterungsbedingungen, der Verfügbarkeit von Ankerplätzen, politischen Bedingungen und anderen Faktoren außerhalb unserer Kontrolle ohne Rücksprache mit den Teilnehmern zu ändern. Es wird davon ausgegangen, dass eine solche Entscheidung im besten Interesse aller Beteiligten an Bord und im Hinblick auf die Sicherheit des Schiffes getroffen wird. Die Teilnehmer haben kein Recht auf Reklamation oder Rückerstattung im Falle einer unvermeidlichen Änderung der Reiseroute.

image_pdf
29.11.2020 - 20.12.202022 TageChronosAtlantiküberquerung
ab Teneriffa / an St. Martin

4650,00 €

Mai 2021

10.05.2021 - 19.05.202110 TageCape RaceNach dem Hamburger Hafengeburtstag über den Polarkreis ins nördliche Norwegen
ab Hamburg / an Bodø, Norwegen

ab 2200,00 €

image_pdf